ZUR ENTSTEHUNG

HR UND TALENTFÖRDERUNG. NA KLAR!

Die Förderung von Nachwuchskräften ist in aller Munde. Schlagwörter wie Fachkräftemangel, Personal-Engpass, geburtenschwache Jahrgänge, Akquisition und Förderung von Talenten sind hinlänglich bekannt und Unternehmen haben sich mehr oder weniger gut geschmückt (wir möchten an dieser Stelle die oft gewählte Metapher des Krieges – ‚war for talents‘ – umgehen), um die erste Wahl zu sein für diejenigen, die alle gerne hätten.

Es liegt nahe, dass nicht alle Unternehmen bei diesem Schönheitswettbewerb gewinnen können. Damit haben sie erkannt, dass die Rekrutierung von Talenten angesichts des Fachkräftemangels und des starken Wettbewerbs in der Unternehmenslandschaft nicht immer erfolgreich ist. Es bietet sich daher die Förderung der eigenen Mitarbeiter hin zu leistungsstarken Fach- und Führungskräften an. Für das Unternehmen ergibt sich durch diese Chance allerdings eine neue Schwierigkeit – es muss nicht nur für neue Mitarbeiter attraktiv erscheinen (hier haben es beispielsweise Arbeitgeber mit bekannte Marken aus dem B2C Bereich weitaus leichter als ihre Konkurrenten, die im gros den B2B Bereich bedienen), es muss darüber hinaus auch für bestehende Mitarbeiter attraktiv bleiben. Das ist keine leichte Sache, denn die Gefahr der Abwerbung durch andere Unternehmen ist stets gegeben, gerade wenn es um die top Kräfte geht.

Betrachtet man all die eben gefallenen und entscheidenden Begriffe wie Recruiting, Talentgewinnung und -entwicklung, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung etc. reihen sich diese alle ein in den Unternehmensbereich des HRs/Personalwesens. Interessanterweise hört man selten von den großen Talenten in HR. Oder denken Sie bei Talentförderung als erstes an die Personalreferenten in Ihrem Unternehmen? Wieso eigentlich nicht?

 

Es scheint, als bestehe ein klarer Konsens darüber, dass der Bereich HR mithilfe von Maßnahmen (Arbeitgeberauszeichnungen, neue und innovative Mitarbeiterangebote, klare Karriereentwicklungsschritte etc.) verantwortlich dafür ist, ein Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten, indem es Schlüsselpositionen schafft und diese mit den richtigen Personen besetzt. Die Performance einer HR-Abteilung und deren Eingebundenheit in Unternehmensstrukturen und -strategien hat – wie wir alle wissen – direkte Auswirkungen auf die Kraft und Qualität der Mitarbeiter und damit, logischerweise, auf die des Unternehmens als Ganzes. Ist es da nicht sinnvoll, mit der Talentförderung dort anzufangen, wo die Weichen der Talentförderung und damit für den Erfolg des Unternehmens gestellt werden?

Wir finden – ja, das ist es. Wir finden außerdem, dass es höchste Zeit ist, diese Gruppe aus dem ‚Backend‘ des Leistungsapparates der Unternehmen ins Rampenlicht zu stellen und ihnen einen Namen zu geben:

WILLKOMMEN HR ROOKIES